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Abschlusstour - Teil 1

13. November, 3:00 Uhr morgens. Unsere gro?e Tour begann. Verr?ckt wie immer, fuhren wir die ganze Ostk?ste bis fast nach Cairns durch. Erst nach ?ber 1200 km hielten wir am ?Mission Beach? kurz vor Cairns f?r eine l?ngere Schlafpause. Genau zum Sonnenaufgang legten wir uns an diesem menschenleeren Palmenstrand in den Sand und schliefen sofort in der aufgehenden Sonne ein. 27 Stunden abenteuerlicher Fahrt, entlang der australischen Ostk?ste, lagen hinter uns und trotz fast aller erfolgreichen Versuche, Zusammenst??e mit dem australischen Wild zu vermeiden, war es ausgerechnet ein ausgewachsener Bulle, der in unserem Jeep einen Matador sah, den es auf die H?rner zu nehmen galt. Wir kamen gerade noch mit einem blauen Auge davon, denn der kleine Unfall kostete uns nur den rechten Au?enspiegel. Der lebensm?de Bulle blieb gl?cklicherweise unversehrt.

Die brennende Sonne weckte uns nur wenige Stunden sp?ter. Wir fuhren weiter und legten auf dem letzten St?ck nach Cairns noch einen Badepause an den ?Josephine Falls? ein. Herrliche kleine Pools die zum baden einluden und ein pl?tschernder Wasserfall, der zum Rutschen und Springen geradezu perfekt war, gaben uns wieder Kraft.
Nach dieser Erfrischung trudelten wir munter und erholt in Cairns ein. Sofort wurde die erst beste Touristeninformation erst?rmt, der Vorrat an Brosch?ren aufgestockt und unser geplantes Programm mit den Infodamen durchgesprochen. Wir mieteten uns mitten in der Stadt auf einem Campingplatz ein und genossen das erste selbstgekochte Essen an diesem Abend. Den weiteren Abend lie?en wir gediegen angehen. Ein Kartenspiel wurde ausgepackt und dazu Bier und Wodka. Unz?hlige Trinkregeln wurden w?hrend des Spiels aufgestellt, abge?ndert und verfeinert (z.B. wer auf Toilette muss hat daf?r maximal genauso viel Zeit wie der Vorherige, ansonsten muss man trinken). Schon nach einer Stunde rannten wir in Rekordzeiten von unter einer Minute auf das Camp-Klo und zur?ck incl. H?ndewaschen. Nach einer weiteren Stunde war unser Bierkarton leer und wir doch ganz sch?n beschwipst.
Am n?chsten morgen hie? es ? wie so oft auf unserer Tour ? fr?h aufstehen. Wir begaben uns mittels einer alten Eisenbahn ?ber eine Berg ? und Talfahrt in den nahe gelegenen Regenwald und von dort mit einer 8 Kilometer langen Gondelbahn wieder zur?ck. Die Tour war sehr beeindruckend, aber auch angenehm entspannend. Wir sahen zwar keine Krokodiele unter uns, daf?r aber einige Papageien in den Baumwipfeln und einen riesigen Wasserfall in mitten des Regenwaldes. Am Nachmittag stand noch das AJHackett Bungy-Center auf dem Plan, wo Marco und Jochen ihr Geld f?r diesen befreienden Nervenkitzel verbrieten.
Nach so einem kostspieligen Tag lie?en wir uns auch beim Essen nicht lumpen. Und so begab es sich, dass an jenem Abend f?nf Deutsche Backpacker ein f?nf Sterne Men? in der Campingk?che zubereiteten. W?hrend unsere K?chennachbarn Spaghetti und Dosensuppe l?ffelten, wurden bei uns K?nguru- und Rumsteaks, Champignons, gebratene Auberginen, panierte Zwiebelringe und selbst gemachte Kartoffelr?sties diniert.
Der letzte Tag in Cairns begann mal wieder viel zu fr?h (6 Uhr). Aber das zeitige Aufstehen sollte sich lohnen. Vom 60 Kilometer entfernten Port Douglas starteten wir unseren Tauchausflug mit Haba. Drei Tauchg?nge am Outer Barrier Reef durften wir genie?en und zum zweiten Male stellte sich die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs als faszinierend und wundersch?n heraus. Wir tauchten ab in eine andere Welt. Eine Welt, in der so vieles anders ist und in der es so viel zu entdecken gibt, dass man manchmal gar nicht mehr auftauchen mag. Ja, ein White-Tipped-Shark war auch dabei. Nach dem Tauchen genossen wir noch ein paar Stunden an einem idyllischen und menschenleeren Strand zwischen Port Douglas und Cairns. Wie immer schlie?t genie?en ein wenig Bl?dsinn treiben mit ein. ;-)
Den Abend lie?en wir dann auf dem Zeltplatz ausklingen. Thomas und ich schafften es noch auf ein Bier in die Stadt. Die laute australische Live-Country Musik war wie die Bar selbst zwar interessant, doch konnte sie uns nicht unsere M?digkeit nehmen und so landeten wir schon bald bei den anderen im Zelt, gl?cklich und zufrieden, unser Cairnsprogramm erf?llt und zu aller Zufriedenheit abgeschlossen zu haben.
Am kommenden Tag brachen wir unser Lager ab und zogen gen Westen. Wieder mal sp?ter als erwartet, denn es musste ja noch eingekauft werden und das ging bei uns noch nie schnell von statten. Unsere erste kleine Pause legten wir bei den Lava Tubes von Ulumbra ein. Leider war es schon zu sp?t am Tag, so dass wir diese Tunnelsysteme, die weltweit die gr??ten ihrer Art sein sollen nicht mehr durchstreifen konnten. Aber wir nahmen uns die Zeit f?r einen kleinen Bushwalk ?ber die faszinierend rote Erde hier.
Normanton (768 km von Cairns) war eigentlich unser geplantes Tagesziel. Da die Gegend und die Stadt (eigentlich ein Hohn die 20 Geb?ude als Stadt zu bezeichnen) aber nicht viel Sehenswertes versprachen und es nat?rlich wieder mitten in der Nacht war, fuhren wir gleich weiter Richtung Mt Isa. Nach durchgefahrener Nacht lenkten wir kurz vor Mt Isa unser Allradfahrzeug nun das erste mal auf dieser Tour auf eine Gel?ndestrecke. Zum einen wollten wir damit den Umweg nach Mt Isa abk?rzen und zum anderen versprach ein See auf dieser Strecke eine willkommene Erfrischung. Viel Staub au?erhalb und innerhalb unseres Autos, sowie Temperaturen um die 40 Grad machten die Fahrt beschwerlich. Der See lud auch nicht gerade zum Baden ein, aber wenigstens ein kleines Picknick konnten wir dort einlegen. Durch die Hitze wohl schon dem Wahn verfallen veranstalteten wir dann auch noch eine Outback-Rennen. Sprich einer fuhr den Wagen und die anderen joggten vornweg, eine Schwei?spur unter sich herziehend.
Nach dieser k?rperlichen Verausgabung konnten wir es kaum erwarten endlich Mt Isa zu erreichen, etwas K?hles zu trinken und vielleicht irgendwo zu duschen oder zu baden. Wir bekamen beides. Die Outback Minenstadt hatte nicht nur einen Laden mit ausgezeichneten riesigen Burgers, sondern auch einen nahe gelegenen Badesee mit Toiletten und Duschen. Wir reinigten uns, spielten eine Runde Frisbee und angelten erfolglos im See nach Baramundis bevor wir in der D?mmerung wieder aufbrachen, weiter Richtung Darwin. Rastlos fuhren wir die Nacht und den kommenden Tag durch. Wir machten nur noch zum Essen und Pipi Pausen, bis wir schlie?lich nach 61 Stunden und 3200 km (von Cairns aus) ausgelaugt, verschwitzt und so gut wie ohne Schlaf die K?stenstadt Darwin erreichten. Es war schon wieder mitten in der Nacht. Welcher Wochentag und welches Datum wussten wir nicht mehr. Mit etwas Hilfe anderer Campingplatzbesucher konnten wir letztlich auch noch die Schranke zum ?Hidden Valley? Campingplatz passieren und dort unser Zelt aufschlagen.
In den folgenden zwei Tagen wurde Darwin erkundet. Wir lie?en es diesmal etwas ruhiger angehen. Schon allein wegen den Temperaturen um die 38-40 Grad und der dazu passenden Luftfeuchtigkeit von um die 90-95 %. In Ruhe den Lebensmittelvorrat aufstocken, Internetcafe besuchen, Angeln und Darwins einmalige Sonnenunterg?nge beobachten war Programm genug. Mit neuer Kraft setzten wir unser Fahrzeug nach zwei Tagen wieder in Bewegung. Der ca. 250 Kilometer entfernte Kakadu Nationalpark stand nun auf unserer Liste. Trotz der kaum erw?hnenswerten Entfernung erreichten wir unser Ziel das ?Aurora South Alligator Ressort? wie immer erst am sp?ten Abend. Wir entschieden uns hier zum ersten Mal nicht im Zelt zu ?bernachten und stattdessen ein einfaches Zimmer zu mieten, da der Boden schon gut aufgeweicht war und es stark nach Regen aussah. Wie erwartet goss es schon bald wie aus Eimern. Wir nutzten die Gelegenheit mal wieder eine Outbackdusche zu nehmen. Das ganze steigerte sich schlie?lich zu einem Nacktturnwettbewerb auf der Ressortwiese, wo wir uns im Handstand schlagen ?bten, b?uchlings m?glichst weit ?ber den Rasen schlitterten und Frisbee spielten. Wir wollen gar nicht wissen, was die anderen Ressortbesucher gedacht haben, wenn sie in dieser Nacht aus ihrem Fenster geblickt haben.
Zwei Tage hatten wir nun um uns den Nationalpark anzusehen und ich meine wir haben unsere Zeit mal wieder perfekt genutzt. Neben Ubirr, von wo wir einen herrlichen Ausblick ?ber den Park hatten und K?ngurus und wei?e Kakadus beobachten konnten wanderten wir viel herum. Wir besichtigten die Aborigine Malerein, die mit einem Alter von ca. 23.000 Jahren mit zu den ?ltesten, von Menschenhand gefertigten Kunstwerken geh?ren, die noch bis heute bestehen. Einen sagenhaft sch?nen Abschluss fand unsere Kakadu-Tour an den Gunlom Falls. Zum Sonnenuntergang erklommen wir diese ca. 50 Meter hoch gelegenen Wasserf?lle und nahmen in den dazwischen liegenden Pools ein Bad. Teilen mussten wir uns das Wasser nur mit ein Paar Varanen oder Echsen, die munter zwischen uns ins Wasser sprangen. Als die Sonne am Horizont unterging, lagen wir ruhig und nachdenklich im lauwarmen Wasser und genossen die einmalige Atmosph?re dieses, von der Natur geschaffenen Wunders.

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  1. Klaus says:

    Hehe schien ja ne recht nette und interessante Fahr gewesen zu sein :-)

    Frohes neues Jahr nat?rlich!
    Gru? Klaus


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